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Alles im Flow – mehr Motivation & Leichtigkeit im Alltag finden

Aktualisiert: 11. Jan.



Kennst du diese Momente, in denen alles mühelos läuft? Du bist konzentriert, produktiv, und die Zeit vergeht wie im Flug. Vielleicht beim Vorbereiten einer Präsentation, im Gespräch mit Kund:innen oder beim kreativen Arbeiten. Dieses Gefühl nennt der Psychologe Mihály Csíkszentmihályi Flow – den Zustand, in dem Anforderungen und Fähigkeiten im Gleichgewicht sind. Wir sind gefordert, aber nicht überfordert. Und genau dort entfaltet sich unser Potenzial.


Viele Studien zeigen, wer im Job regelmäßig Flow erlebt, fühlt sich zufriedener, wirksamer und emotional ausgeglichener. Das Gehirn schaltet dabei auf eine reflexhafte, fließende und sehr hohe Leistungsfähigkeit um. Sportler:innen, Musiker:innen oder auch Handwerker:innen kennen dieses Gefühl gut – Bewegungen geschehen wie von selbst, klar, fokussiert und präzise. Aber nicht nur in Höchstleistungssituationen, sondern auch im Arbeitsalltag kann dieser Zustand Leichtigkeit erzeugen und alles wie von selbst entstehen lassen.




8 Tipps, um Flow im Alltag zu kultivieren


Flow ist keine magische Fügung. Er ist ein Zustand, den wir kultivieren können, wenn wir unser Verhalten, unser Umfeld und unsere Gewohnheiten bewusst gestalten. Unternehmen können viel dazu beitragen, indem sie klare Strukturen, Feedback, Entwicklungsmöglichkeiten und eine menschliche, fehlerfreundliche Kultur schaffen. Aber auch wir selbst können einiges tun.


Flow entsteht häufiger, wenn wir:

  1. Ordnung schaffen und Ablenkungen reduzieren

  2. Fokuszeit ermöglichen und Multitaskting vermeiden

  3. Klare Ziele setzen, die Erfolg messbar machen

  4. Unserer Stärken nutzen und den Weg selbst bestimmen können

  5. Aufgaben in kleinere Pakete zerlegen

  6. Unmittelbares Feedback und sichtbare Ergebnisse erhalten

  7. Routinen nutzen, um in den Flow zu kommen

  8. Mit dem ersten Schritt starten, statt auf Motivation zu warten



Leichtigkeit mit Routinen & Selbstbestimmung


Viele Menschen glauben, sie müssten erst motiviert sein, bevor sie ins Tun kommen. Doch oft ist es umgekehrt, denn Handlung erzeugt Motivation. Ein kleiner Startimpuls reicht manchmal aus, um in konzentriertes Arbeiten einzutauchen. Beispiel:„Wenn ich morgens den Laptop öffne, schreibe ich fünf Minuten an meinem Buchprojekt. „Dieser einfache Auslöser kann reichen, um Routine, Fokus und schließlich Flow entstehen zu lassen.


Routinen wirken wie ein Startknopf und…

  • reduzieren Entscheidungslast

  • signalisieren dem Gehirn: Jetzt beginnt Fokus

  • senken Stress und aktivieren den Parasympathikus

  • ermöglichen Konzentration auch an „schwierigen“ Tagen


Innere Motivation steigt zudem, wenn drei psychologische Grundbedürfnisse erfüllt sind: (Selbstbestimmungstheorie, Deci & Ryan)

  • Autonomie – selbstbestimmt zu entscheiden und zu handeln

  • Kompetenz – das Erleben von Selbstwirksamkeit und unmittelbares Feedback

  • Verbundenheit – mit der Tätigkeit bzw. einem höheren Sinn dahinter

Ein Arbeitsumfeld, das diese Bedürfnisse fördert, erzeugt mehr Motivation als jede äußere Belohnung – gerade in komplexer Wissensarbeit.



Wenn du lernen möchtest, wie du Flow, Motivation und Sinn gezielt in deinen Berufsalltag integrieren kannst, begleite ich dich gern in einem individuellen 1:1 Coaching. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, mit denen du wieder in die Leichtigkeit findest – und in deinen Flow – kommst.

 
 
 

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